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Dokumentverarbeitung

Wahlpflichtveranstaltung in Bachelor-Studiengängen
Veranstaltungstyp Vorlesung
Dozent Prof. Dr. Dietmar Rösner
Zeit 11:15–12:45
Turnus wöchentlich vom 15.10.2010 bis zum 04.02.2011
Raum G29-307
Punkte 5 ECTS

Dokumentverarbeitung ist ein zentrales Element in vielen Anwendungen (z.B. Büroautomatisierung und Vorgangsunterstützung, Klinikinformationssysteme, technische Dokumentation; Zitat: "Dokumentenmanagement wird immer mehr zu einer Schlüsseltechnologie" [Computer-Zeitung Nr. 22, 30.5.1997]).

In der Vorlesung werden sowohl "klassische" Verfahren, als auch aktuelle, vor allem linguistisch fundierte Ansätze zur Unterstützung der verschiedenen Phasen des Lebenszyklus von Dokumenten behandelt.

Zu den vorgesehenen Themen gehören u.a.:

  • Dokumentbegriff und Dokumentlebenszyklus;
  • Dokumentrepräsentation:
    • Auszeichnungssprachen für Dokumente (SGML, HTML)
    • die Extensible Markup Language XML,
  • Dokumentpräsentation:
    • Stylesheets
    • DSSSL: Document Style Semantics and Specification Language,
    • XSL (Extensible Stylesheet Language)
  • linguistische Ansätze zur Formalisierung von Dokumentstrukturen;
  • Information Retrieval (IR): Konzepte und Verfahren;
  • Informationsfilterung (IF);
  • Informationsextraktion (IE);
  • wissensbasierte Ansätze und Systeme: Textanalyse und Textverstehen, Textgenerierung; multilinguale Dokumente, multimediale Dokumente (Integration von Text, Bild, Graphik usw.)


Prüfungszulassung

Am Ende des Semesters findet eine Prüfung statt. Für eine Zulassung zu dieser sind erforderlich:

  1. aktive Teilnahme und regelmäßige Anwesenheit in den Gruppenübungen
  2. mind. 66 % der insgesamt gestellten Übungsaufgaben müssen votiert worden sein. Als votiert gelten alle eingereichten Lösungen, die nicht abgelehnt wurden.
  3. mind. 3 Vortragspunkte müssen in den Übungen erworben worden sein.
  • Die Teilnahme an den wöchentlichen Übungsterminen ist verpflichtend. Bei unentschuldigtem Fehlen werden die zum jeweiligen Termin eingereichten Lösungen abgelehnt. Bei Verspätung werden nur die noch nicht besprochenen Aufgaben angerechnet.
  • Mit den eingereichten Aufgaben zeigen Sie dem Übungsleiter, dass Sie bereit sind, diese votierten Aufgaben vorzutragen (Lösungsvorschläge werden diskutiert, sie müssen nicht gleich vollständig richtig sein!). Kommen Sie der Aufforderung zum Vortragen nicht nach oder können Ihre Einreichung nicht hinreichend erläutern, werden ALLE Einreichungen für den jeweiligen Übungstermin abgelehnt. Sind die Ausführungen zu einer Aufgabe nicht akzeptabel, so wird die Einreichung für diese Aufgabe abgelehnt.
  • Die Einreichfrist für die Lösungen zu den Übungsaufgaben endet jeweils freitags um 8 Uhr.
Die Bedingungen für einen Leistungsnachweis (Schein) sind die gleichen wie für die Zulassung zur Prüfung (66% votieren, 3 mal vortragen, aktive und regelmäßige Teilnahme an den Übungen).

Übungsgruppen

Jeder Student ist genau einer Übungsgruppe zugeordnet. Es werden auf den Gruppenseiten wöchentlich Aufgabenblätter veröffentlicht, die einzeln zu bearbeiten, und deren Lösungen im System einzureichen sind.In der darauffolgenden Woche werden Ihre Aufgaben dann in Ihrer Übungsgruppe besprochen, Alternativlösungen vorgestellt und diskutiert. Eine aktive Mitwirkung hierbei ist für die Teilnahme an der Prüfung notwendig.